Die Herstellungsmethoden antistatischer Additive hängen hauptsächlich von ihrer chemischen Struktur und den Anforderungen an die Anwendungsleistung ab. Für nieder-molekulare-nichtionische Antistatika ist die chemische Synthese eine gängige Methode. Diese Methode umfasst typischerweise Veresterungs-, Veretherungs- oder Polykondensationsreaktionen, um hydrophile Gruppen in die Molekülketten von Fettalkoholen, Fettsäuren oder Polyethern einzuführen und so antistatische Moleküle mit hygroskopischen oder leitfähigen Eigenschaften zu bilden. Während der Synthese ist eine strenge Kontrolle der Reaktionstemperatur, der Katalysatordosierung und der Reaktionszeit erforderlich, um die Konsistenz des Molekulargewichts und der Hydrophilie des Produkts sicherzustellen und so stabile antistatische Eigenschaften zu erzielen.
Für hochmolekulare oder polymere Antistatikmittel werden üblicherweise Polymerisations- oder Pfropfmodifizierungsverfahren verwendet. Spezifische Methoden umfassen freie radikalische Polymerisation, Ringöffnungspolymerisation oder Copolymerisationsreaktionen, bei denen hydrophile oder leitfähige Monomere auf die Hauptpolymerkette aufgepfropft werden. Diese Methoden können die thermische Stabilität und Migrationsbeständigkeit von Antistatikmitteln erheblich verbessern und ermöglichen ihnen, auch unter Verarbeitungsbedingungen bei hohen Temperaturen eine langfristig wirksame antistatische Wirkung aufrechtzuerhalten. Während der Herstellung ist die Kontrolle der Reaktionsbedingungen, Monomerverhältnisse und des Polymerisationsgrads entscheidend für die Gewährleistung der Produktleistung.

