Bei der Pflege leitfähiger Polymere geht es in erster Linie darum, deren Leitfähigkeit, mechanische Eigenschaften und chemische Stabilität zu erhalten und so ihre Lebensdauer zu verlängern. Erstens sollte eine längere Einwirkung von hohen Temperaturen, starkem Licht oder Feuchtigkeit vermieden werden, da diese Faktoren die Oxidation oder Hydrolyse von Polymerketten beschleunigen und zu einer verminderten Leitfähigkeit oder Materialversprödung führen. Für gängige leitfähige Polymere wie Polyanilin und Polypyrrol wird empfohlen, sie bei Raumtemperatur bis niedrigen Temperaturen, fern von starken Oxidationsmitteln und ätzenden Chemikalien, zu lagern.
Während des Einsatzes sollten leitfähige Polymere vor mechanischer Beanspruchung und wiederholtem Biegen geschützt werden, insbesondere in flexiblen elektronischen Geräten oder Sensoranwendungen. Übermäßige Dehnung oder Reibung können zum Bruch der leitfähigen Kette oder zum Ablösen der Folie führen, wodurch die Leitfähigkeit verringert wird. Bei leitfähigen Polymeren in Lösungs- oder Dispersionsform sollte darauf geachtet werden, Ausfällung und Agglomeration zu verhindern; Dies kann durch leichtes Rühren oder die Zugabe von Stabilisatoren zur Aufrechterhaltung der Homogenität erreicht werden.
Auch die regelmäßige Prüfung der elektrischen Leistung ist ein wichtiger Bestandteil der Wartung. Durch die Messung von Änderungen der Leitfähigkeit oder des Widerstands kann eine Verschlechterung der Materialleistung umgehend erkannt werden, sodass notwendige Maßnahmen wie Neudotierung oder Materialaustausch eingeleitet werden können. Für leitfähige Polymere, die eine Langzeitlagerung erfordern, wird empfohlen, sie in verschlossenen, lichtundurchlässigen und trockenen Behältern zu lagern und dabei den direkten Kontakt mit starken Säuren, starken Laugen oder Metallionen zu vermeiden, um ihre Stabilität und Lebensdauer zu maximieren.

