Ein Stammkunde hat sich gestern an mich gewandt und von Oberflächennarben auf leitfähigen PP-Wellplatten berichtet, die aus unserem leitfähigen PP-Masterbatch hergestellt wurden.

Ich habe ihn zuerst beruhigt.
Jede Charge verlässt unser Werk erst, nachdem ich die physikalischen QC-Testdaten durchgesehen und die Oberflächenleistung und -dosierung anhand unseres kleinen Extruderversuchs überprüft habe.
Wir gingen seine Produktionsbedingungen durch: Trocknung und Fasstemperaturen sahen alle gut aus.
Dann führten wir erneute Tests von Lagerproben aus derselben Charge zu identischen Ergebnissen wie zuvor, sodass unser Masterbatch als Quelle ausgeschlossen wurde.
Ich fragte nach seiner vollständigen Materialformel. Als ich seine WeChat-Notizen las, fiel mir auf, dass 30 % leitfähiges recyceltes PP verwendet wurde. Das hat sofort meinen Verdacht geweckt. Ich empfahl den Umstieg auf 100 % reines PP, doch der hohe Kostendruck auf dem Markt hinderte ihn daran. Als Alternative habe ich empfohlen, den Recyclinganteil zu senken.
Ungefähr fünf Stunden später, um 22:00 Uhr chinesischer Zeit, kamen gute Nachrichten. Durch die Verringerung der Beladung mit recyceltem PP wurden die Gruben beseitigt. Darüber hinaus erarbeitete er eine optimale Formel: Kostenvorteil und gute Oberflächenqualität in Einklang zu bringen. Es fühlte sich lohnend an. Es beweist, dass eine solide interne Qualitätskontrolle und praktischer technischer Support Kunden wirklich dabei helfen können, reale Probleme in der Fertigung zu überwinden.

